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Was sind SPF, DKIM und DMARC im E-Mail-Marketing?
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- PureField
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SPF, DKIM und DMARC sind drei Einträge im DNS Ihrer Domain. SPF legt fest, welche Server in Ihrem Namen E-Mails senden dürfen, und DKIM zeigt, dass die Nachricht unterwegs nicht verändert wurde. DMARC sagt dem Empfänger, was zu tun ist, wenn diese Prüfungen fehlschlagen. Gmail und Yahoo verlangen alle drei von allen, die täglich Tausende E-Mails versenden.
Warum brauchen Sie alle drei?
Sie brauchen alle drei, weil jeder Eintrag eine andere Frage beantwortet. SPF prüft den sendenden Server, DKIM den Inhalt, und DMARC verbindet beide Ergebnisse mit der sichtbaren Absenderadresse („From“) und legt eine Richtlinie fest. Eine Domain mit nur SPF lässt sich weiterhin fälschen.
| Eintrag | Was er belegt | Wo er liegt und wie er aussieht | Häufiger Fehler |
|---|---|---|---|
| SPF | Dieser Server darf für diese Domain senden | TXT-Eintrag auf der Domain: v=spf1 include:_spf.provider.com ~all | Zwei SPF-Einträge veröffentlichen oder das Limit von 10 DNS-Lookups überschreiten |
| DKIM | Die E-Mail wurde signiert und unterwegs nicht verändert | TXT-Eintrag unter selector._domainkey.company.com: v=DKIM1; k=rsa; p=... | Den Selektor Ihres Versanddienstes falsch schreiben oder weglassen |
| DMARC | Die „From“-Domain stimmt mit SPF oder DKIM überein; sonst greift diese Richtlinie | TXT-Eintrag unter _dmarc.company.com: v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc@company.com | Direkt auf p=reject springen, ohne Berichte gelesen zu haben |
Wie richten Sie SPF ein?
Sie fügen Ihrer Domain einen einzigen TXT-Eintrag hinzu und listen jeden Dienst auf, der für Sie E-Mails sendet. Haben Sie einen Firmen-Mailserver, einen Versanddienst für Marketing und ein System, das Rechnungen per E-Mail verschickt, gehören alle drei in diesen einen Eintrag.
Zwei Regeln sind wichtig:
- Eine Domain hat genau einen SPF-Eintrag. Ein zweiter v=spf1-Eintrag lässt die Prüfung scheitern.
- Eine SPF-Prüfung darf höchstens 10 DNS-Lookups auslösen. Jedes include, a, mx und redirect zählt mit. Wer immer mehr Dienste ergänzt, überschreitet das Limit, und SPF wird ungültig.
Am Ende des Eintrags bedeutet ~all „alles Nicht-Aufgeführte mit Misstrauen behandeln“ und -all „alles Nicht-Aufgeführte ablehnen“.
Wie richten Sie DKIM ein?
Für DKIM veröffentlichen Sie im DNS den öffentlichen Schlüssel, den Ihr Versanddienst Ihnen gibt. Der Dienst signiert jede ausgehende E-Mail mit seinem privaten Schlüssel, und der empfangende Server prüft die Signatur gegen den öffentlichen Schlüssel im DNS. Der „Selektor“ im Namen des Eintrags erlaubt einer Domain mehrere Schlüssel, sodass jeder Versanddienst seinen eigenen Selektor erhält.
Wie wählen Sie eine DMARC-Richtlinie?
Starten Sie DMARC mit p=none und verschärfen Sie die Richtlinie, sobald Sie die Berichte gelesen haben. Die übliche Reihenfolge:
- p=none: Nichts wird blockiert; Sie erhalten nur Berichte. Sie sehen, welche Dienste in Ihrem Namen senden.
- p=quarantine: Mails, die durchfallen, landen im Spam-Ordner.
- p=reject: Mails, die durchfallen, werden abgelehnt.
Die rua-Adresse erhält tägliche Sammelberichte von empfangenden Servern. Zeigt ein Bericht einen Dienst, den Sie vergessen haben, in SPF aufzunehmen, beheben Sie das, bevor Sie die Richtlinie verschärfen.
DMARC besteht nur mit „Alignment“: Die Domain im „From“-Feld muss mit der von SPF geprüften Domain oder der Domain in der DKIM-Signatur übereinstimmen.
Was verlangen Gmail und Yahoo von Absendern?
Seit Februar 2024 verlangen Gmail und Yahoo von Massenversendern Authentifizierung und eine einfache Abmeldung. Google definiert als Massenversender, wer täglich annähernd 5.000 oder mehr Nachrichten an private Gmail-Konten sendet.
- SPF und DKIM müssen beide eingerichtet sein.
- Ein DMARC-Eintrag mit mindestens p=none, und die „From“-Domain stimmt mit SPF oder DKIM überein.
- Marketing-E-Mails müssen eine Abmeldung mit einem Klick bieten, und Abmeldungen müssen innerhalb von zwei Tagen umgesetzt werden.
- Der Anteil der Nutzer, die Ihre Mails als Spam markieren, muss unter 0,3 % bleiben.
Auch kleinere Absender brauchen SPF oder DKIM. Die aktuellen Regeln finden Sie in den Quellen unten.
Wie werden diese Einträge in PureField Marketing eingerichtet?
In den E-Mail-Einstellungen von PureField Marketing werden SPF, DKIM und DMARC Schritt für Schritt eingerichtet, und der Bildschirm zeigt, welchen Eintrag Sie Ihrem DNS hinzufügen. Jede E-Mail durchläuft vor dem Versand eine Inhaltsprüfung mit 39 Punkten. Der Bildschirm zur Listengesundheit zeigt den Zustand eines Segments, und an Adressen auf der Sperrliste wird nie gesendet. Der Versand läuft über SMTP, Postmark oder Mandrill.
Korrekte Einträge sind die Grundlage der Zustellung. Daneben entscheiden Listenqualität, Inhalt und die Reaktion der Empfänger über das Ergebnis.
Belege
- SPF
- Eintragsformat und das Limit von 10 DNS-Lookups sind in RFC 7208 definiert.
- DKIM
- Signatur- und Selektorstruktur sind in RFC 6376 definiert.
- DMARC
- Richtlinie, Alignment und Berichtsadresse sind in RFC 7489 definiert.
- Anforderungen von Gmail
- Die Definition des Massenversenders und die Authentifizierungsregeln stehen in den E-Mail-Richtlinien für Absender von Google.
- Anforderungen von Yahoo
- Die Absenderregeln von Yahoo stehen im Yahoo Sender Hub.
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Häufige Fragen
Was kommt zuerst: SPF, DKIM oder DMARC?
Wie viele SPF-Einträge darf eine Domain haben?
Reicht DMARC mit p=none aus?
Was entscheidet neben diesen Einträgen über die Zustellung?
Weiterführende Links
- PureField MarketingKampagnen, Sequenzen, ein Einwilligungsregister und die Inhaltsprüfung vor dem Versand.
- So funktioniert Kaltakquise per E-MailBauen Sie Ihre erste Sequenz, sobald die Domain bereit ist.
- PureField VertriebsautopilotKaltakquise-E-Mails mit schrittweisem Hochfahren und Gesundheitswerten für Konten.
